 |
 |
 |
|
|
Leistungsprofil Kurbelwellen |
|
|
|

|
|
Bearbeitungsmöglichkeiten der Kurbelwelle
Wir schleifen, richten, nitrieren und wuchten Kurbelwellen. Die Hub- und Hauptlagerzapfen werden überschliffen oder wenn erforderlich durch aufchromen oder Auftragsschweissen instandgesetzt. Die Pleuel gerundet, vermessen und auf ein neues Übermaß gehont, nachdem eine neue, gehonte Pleuelbüchse aus Rotguss eingesetzt wurde. Die Nadelkörbe oder Käfige werden mit neuen Übermaß-Lagerrollen ausgerüstet. Nach der Harmonisierung der einzelnen, mechanischen Arbeitsgänge wird die Kurbelwelle zusammengebaut, wieder auf das Sollmaß gebracht und letztlich wieder statisch gewuchtet. Diese Arbeiten werden ausschliesslich in unserem Haus durchgeführt. Ein Austauschprogramm oder ein Neuteilersatz der beschädigten Kurbelwelle ergänzt unser Angebot in diesem Segment.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Technische Details:
Kurbelwellen werden aus Kugelgraphitguss, Vergütungs- oder Nitrierstahl gefertigt. Höher beanspruchte Kurbelwellen können auch geschmiedet sein. Die Kurbelwelle soll die vom Kolben auf die Pleuelstange(n) übertragene Kraft als Drehmoment an das Schwungrad bzw. die Kupplung weiterleiten. Sie ist mit ihren Haupt- und Pleuellagern Teil des Kurbeltriebs, zu dem auch noch gehören: - Kolben mit Kolbenbolzen, - Pleuel mit der Lagerbuchse am kleinen und den Lagerschalen am großen Pleuelauge.
Bei älteren V-Motoren können auch zwei Pleuel auf einem Kurbelzapfen arbeiten. Diese sind dann nicht nur breiter, sondern haben auch zwei Ölbohrungen zur Schmierung der Pleuellager. Viertaktmotoren haben in der Regel zweiteilige Dreischicht-Gleitlager. Hier werden die Schichten aus Bleibronze, Nickeldamm und Weißmetall von außen nach innen immer weicher. Eines der Lager hat einen Bund und dient als Passlager. Hier ist die Kurbelwelle mit einem Spiel von 0,2 - 0,3 mm axial gelagert. Mischungsgeschmierte Zweitaktmotoren haben Wälzlager.
|