Leistungsprofil Turbolader

Turbolader Instandsetzung | Turbolader im Austausch | Turbolader Neuteil

Für die Abgasturboaufladung wird die Strömungsenergie der Abgase ausgenutzt. Die Abgase des Motors
geben, bevor sie ins Freie strömen, ihre Strömungsenergie an eine Turbine ab. Die Turbine treibt einen
Verdichter an, der auf derselben Welle sitzt. Der Verdichter saugt die Frischluft an und leitet diese mit
Überdruck in den Zylinder. Durch diese Aufladung des Verbrennungsmotors mit Frischluft erfolgt eine
Leistungssteigerung bei gleichen Motorabmessungen und Drehzahlen.



Bearbeitungsmöglichkeit


Ein defekter Turbolader muss nicht grundsätzlich erneuert werden.
In manchen Fällen ist die fachgerechte Reparatur die preiswertere
Lösung. Schicken Sie uns Ihren defekten Turbolader zu.
Innerhalb weniger Tage erhalten Sie von uns ein verbindliches
Reparaturkostenangebot.
Zum Vergleichen erhalten Sie alternativ ein Angebot über den
Neupreis - 2 Jahre Garantie - und Austauschpreis - 1 Jahr Garantie.  

Ein Turbolader besteht aus einer Turbine und einem Verdichter, die sehr ähnlich aufgebaut sind.
Aus dem Wort Turbine wurde der Name Turbo abgeleitet. Die Turbine wird durch den Abgasstrom angetrieben und treibt den Verdichter an, der seinerseits die angesaugte Luft verdichtet und in den Motor leitet. Im Inneren der beiden Gehäuse dreht sich jeweils ein Flügelrad bzw. Schaufelrad, das die Strömungsenergie in eine Drehbewegung umsetzt bzw. beim Lader umgekehrt die Drehbewegung in Strömungsarbeit. Ein Turbolader kann Drehzahlen bis zu 290.000 1/min erreichen (z. B. Smart Dreizylinder-Turbodiesel). Diese enorm hohen Drehzahlen können nur erreicht werden, weil die Turboladerwelle in einem hydrodynamischen Gleitlager gelagert ist. Einige Turbolader besitzen neben den Ölversorgungsanschlüssen auch Anschlüsse an den Wasserkreislauf für Kühlzwecke. Durch die Entwicklung von keramischen Kugellagern werden die Turbolader robuster und haltbarer. Dabei gibt es ein oder zwei Keramiklager zusätzlich zur Gleitlagerung. Kugelgelagerte Turbolader haben eine geringere Gleitreibfläche, was sie schneller ansprechen lässt. Dadurch erfolgt ein schnellerer Drehzahlanstieg des Laders und ein früher einsetzender Ladedruck.